Karpfen für See
    Home

Herzlich Willkommen auf der Internetseite vom

Zschornewitzer Ruderclub v. 1954

Karpfen sollen auf Unterwasserweide

Auf ökologische Weise rücke Landesanglerverband und der Zschornewitzer Ruderclub der Verkrautung des zschornewitzer Sees – im Volksmund „Gurke“ – zu Leibe.

Noch in diesem Jahr sollen 600 Kilo Graskarpfen ausgesetzt werden. Der Pflanzenwuchs unter Wasser behindert unter anderem die sportliche Nutzung des ehemaligen Tagebaues als Regattastrecke.

„Wir wollen den See als Bade- und Fischgewässer erhalten“ meint Ingo Brämer, Vorsitzender des Ruderclubs über die Kooperation mit den Anglern.

Natürlich könnten die Unterwasserpflanzen auch mechanisch „gemäht“ werden. Allerdings sollen sich die Kosten bei ungefähr 1000 € je Hektar bewegen.

Bislang hatten sich die Wassersportler mit einer Eigenkonstruktion selbst notdürftig beholfen.

Zwischen zwei Motorbooten  wurde ein zwei bis drei Meter langes Seil gespannt.

Eine mühselige Arbeit, die nicht immer den gewünschten Erfolg brachte, wie Ingo Brämers Bruder Falk als Trainer der Talente aus Erfahrung berichten kann.

Auch gegen den permanenten Wasserverlust durch unterirdische Abflüsse scheint endlich ein Mittel gefunden zu sein.

Wie der Zschornewitzer Bürgermeister Günter Gröbner (Linkspartei PDS) vor dem Gemeinderat informierte , plane ein Bürger aus Gossa den Aufbau einer Fischzucht in den Pöplitzer Teichen.

In diesem Zuge soll ein natürlicher Zufluss für die Gurke entstehen.

Clubchef Brämer unterstütze diese Pläne. „Für so eine Lösung kämpfen wir seit Jahren. Es wäre fabelhaft, wenn das klappt.“

Noch muss vor Regatten Wasser in den See gepumpt werden, um überhaupt Wettkämpfe austragen zu können.

Aktuell liegt der Wasserpegel etwa einen halben Meter unter dem Normalniveau. Pech oder Glück für die Teilnehmer des Ferien-Ruderlagers: Sie müssen schon nach 750 statt nach 1000 Metern abdrehen, weil es im Randbereich zu seicht ist.

 

counter